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	<title>Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg &#187; Geeks</title>
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	<description>eng Rees an d&#039;Härz vum lëtzebuergeschen Alpdraam</description>
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		<title>Angst und Schrecken in Leipzig, auf der Gamesconnvention und sonstwo im Osten</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 20:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man aus Polen nach Leipzig fährt, erwartet man nicht unbedingt, dass sich sehr viel ändert. Bestenfalls würden die Leute eine Sprache sprechen, die einen vage an Deutsch erinnerte. Den Ostblockkitsch und die monumental hässlichen Betonbauten würden die Gleichen bleiben.


mp3 download Angst und Schrecken in Leipzig, auf der Gamesconnvention und sonstwo im Osten



Wir fuhren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man aus Polen nach Leipzig fährt, erwartet man nicht unbedingt, dass sich sehr viel ändert. Bestenfalls würden die Leute eine Sprache sprechen, die einen vage an Deutsch erinnerte. Den Ostblockkitsch und die monumental hässlichen Betonbauten würden die Gleichen bleiben.</p>
<p><a href="http://www.angschtaschrecken.lu/audio/angschtaschrecken78.mp3">Download audio file (angschtaschrecken78.mp3)</a><br />
<a href="http://www.angschtaschrecken.lu/audio/angschtaschrecken78.mp3">mp3 download Angst und Schrecken in Leipzig, auf der Gamesconnvention und sonstwo im Osten</a></p>
<p><span id="more-174"></span></p>
<p>Wir fuhren über Berlin nach Leipzig. Ich erhoffte mir den Glamour der Hauptstadt, die so hip ist, dass man hip in ihr wie den bekannten Kindernahrungsmittelhersteller schreibt. Was mich daran erinnert, dass ich überhaupt nicht verstehen kann, wieso erwachsene Menschen viel Geld für kindgerechtes Kompott ausgeben, dass sie als Kompott/Muss sehr viel billiger erwerben können. Vielleicht will man da auch ein Kindschenschema aufrechterhalten, das in meinen Augen extrem unsexy ist.</p>
<p>Stattdessen sah ich nur die Straßenbahn von Berlin. Und den Fernsehturm. Wieso braucht man eigentlich Türme mit einem Restaurant in der Spitze, um Fernsehen auszustrahlen? Wenn wenigstens Fernsehen dort oben GEMACHT würde, aber nicht einmal das ist der Fall.</p>
<p>In Leipzig begrüßte uns eine gigantische Bahnhofshalle, die wohl monumental aussah, aber -für den Osten sehr untypisch &#8211; gar nicht m al so hässlich war. Ein Schild verriet: Sie stammte aus der Zeit, als der Sozialismus nur erst in den Köpfen von irgendwelchen Drogenverrückten real existierte. Die Leipziger hatten nach dem Bau des Bahnhofs dem Architekten beide Hände abgehackt, damit er nie wieder eine höhere Bahnhofshalle bauen konnte. Oder ihn mit einem merkwürdigen Knebelvertrag dazu gewzungen. Oder beides, was wahrscheinlicher ist.</p>
<p>Aus der Bahnhofshalle raus war das erste, was ich erblickte, Rohre. Dicke, grellblau gefärbte Rohre, die merkwürdigerweise alle als überirdische Leitungen funktionierten. Angeblich sind es nur temporäre Entwässerungsrohre. Man baut nämlich einen großen Tunnel unter die Stadt, durch den dann Züge fahren können.<br />
Die cyanblaue Farbe der Rohre errinnerte mich an das Kulturjahr 2007 in Luxemburg, wo der cyanblaue Hirsch das Logo war und die Farbe überall präsent war. Düstere Erinnerungen an Waschbenzin anstatt Rum und viel zu wenig Drogen kamen auf. Angst und Schrecken waren auch durch den nicht mehr existierenden eisernen Vorhang nicht aufzuhalten.</p>
<p>In Leipzig war an dem Wochenende die Games Connvention. Die größte Computerspielmesse Europas. Das bedeutete, dass sich Tausende und Abertausende von Freaks, Gamern, Nerds, Geeks, Computerspielejournalisten und andere Verrückte sich auf den Weg nach Leipzig gemacht hatten und dort die Straßenbahnen verstopften.<br />
Ich hatte mir natürlich eine Presseakkreditierung angefragt, damit ich keine Eintrittpreise und Schlangen an den Eingängen über mich ergehen lassen müsste. Es gibt nichts, wofür man Journalisten besser behandeln sollte als andere Menschen, aber es tut einfach verdammt gut, wenn einem die Füße geküsst werden, weil man das richtige Schildchen umhängen hat. Und es gibt oft lustige Sachen umsonst, manchmal sogar zum Essen.</p>
<p>Wir saßen also in der Strassenbahn zur Games Connvention und betrachteten die Freaks, die da reinstiegen und gar nicht mal versuchten, nicht wie Leute auszusehen, die nur einmal im Jahr, nämlich zur Games Connvention, Sonnenlicht sehen.<br />
Ein relativ massiger Junge mit schiefer Brille hatte einen „Guitar Hero“ Sticker über das Muster auf seinem T-Shirt geklebt, was sein Coolness-Level auf -7 sinken ließ.</p>
<p>Je näher wir an die Messe kamen, desto voller wurde die Straßenbahn mit Gamers, die es kaum erwarten konnten, endlich auf die Games Connvention zu kommen. Sie hatten in der Mehrzahl dunkle Tshirts an, meistens mit irgendwelchen Insider-Sprüchen, oftmals aber auch mit den Namen ihrer Clans.</p>
<p>Als wir dann auf dem Messegelände angekommen waren, hatte ich das Gefühl, bei einer Massenevakuierung nach dem SUPER-GAU dabei zu sein. Radioaktive Strahlung gemischt mit Panik und Wegweisern mit riesigen Schaumstoffhänden, die ständig die Richtung schreien und jeden, der aus der Rolle fällt, anbrüllen.<br />
Angst und Schrecken hatten mich. Wofür dieser Menschenandrang? Wohin wollten all diese Freaks? Und wenn schon so viele vor der Tür waren, wie viele sollten dann erst drinnen sein?</p>
<p>Das Pressezentrum war angenehm ruhig. Hier und da saßen ein paar müde Journalisten und tippten ihre Berichte in ihre Laptops, man wurde freundlich bedient und es waren keine Freaks weit und breit. Durch ein Drehkreuz ging es in das sogenannte „Buissiness-Center“. Ein Saal voller Kasten. Totale Stille. Snackbars. Geschäftsgespräche. Ruhe vor dem Sturm. Hier liefen die wirklich wichtigen Geschäfte auf der Games-Convention. Waffenhandel und sowas.</p>
<p>Da sich irgendwie nichts genaueres über die Anwesenheit von Journalisten herausfinden ließ, bewegten wir uns Richtung Messe. Dafür mussten wir kurz über einen Hof laufen, wo berreits eine unmenge von völlig entkräftigten Freaks auf dem Boden lagen. Einige stöhnten leise, weil ihre Haut verätzte. Das ist eine völlig normale Reaktion, wenn man einige Jahre lang kein Sonnenlicht gesehen hat.</p>
<p>Dann war es soweit. Wir betraten die Messe. Unglaublicher Lärm schallte uns entgegen. Eine Unmenge an Freak, Nerds, Geeks und Gamer drückten sich an einen Stand, an dem ein neues Online-Mulitplayler-Fantasy-Spiel vorgestellt wurde. Ich sah einen kleinn pickligen Jungen mit einer Unfrisur und einer schiefer Kassenbrille, dem der Mund offenstand. Von seinen kleinen spitzen Zähne tropfte der Sabber aus seinem Mund.<br />
Angst und Schrecken hatten mich und ließen mich nicht mehr los. Ich war kaum 5 Minuten auf der Messe selbst und hatte das Grausen selbst schon gesehen. Wenn Angst und Schrecken je personifiziert werden sollten, so ungefähr würden sie aussehen. Oder eher harmloser.</p>
<p>Ich drückte mich durch die Menge und versuchte Spielerinnen zu interviewen. Ich musste aufpassen, sie nicht mit den Hostessen zu verwechseln, die oftmals wie Spielfiguren gekleidet waren und versuchten, das verquere Rollenbild der Frau mit ihrer übersexualisierten Anatomie wiederzugeben. Auch einige Besucherinnen waren verkleidet. Als ich „Lara Croft“ fragte, was sie denn spielte, kam ich mir nach der Antwort „Tomb Raider“ relativ dumm vor. Anderseits war ich Journalist, ich durfte selbst die offensichtlichsten Fragen stellen.</p>
<p>An jedem Stand hatten sie irgendeinen Hampelmann gestellt, der wohl als Berufswunsch hatte, bei einem ultra-hippen Radiosender zu arbeiten, aber nicht mal das schaffte und deshalb jetzt auf Messen die Leute einheizen musste und wahllos T-Shirts in die Menge warf. Eins hätte mich fast am Kopf getroffen, wenn nicht einer als Darth Vader verkleideter Nerd in die Luft gesprungen wäre und es aufgefangen hätte. Angst und Schrecken stellten mir bei jedem Schritt ein Bein &#8211; und wäre ich gefallen, ich wäre wohl nie wieder aufgestanden.</p>
<p>Die Leute gröhlten bei jedem Bild von einem neuen Spiel – oder auch nur einem Update, das sie zu sehen bekamen. An allen Teststationen bildeten sich unmöglich lange Schlangen, denn alle waren heiß darauf, das Spiel auch nur fünf Sekunden lang anspielen zu können. Menschen, die den Bösewichtern auf den erwähnten Spielen glichen, versuchten die Schlangestehenden einzuschüchtern, damit sie die Schlange verliessen und diese sich in ein regelbares Maß verkleinerte. Eine Ödipusaufgabe. (Das war jetzt ein sehr lustiger Witz. Die Hörer sind angehalten, jetzt zu lachen.)</p>
<p>In einer Halle waren hochfrisierte PCs zu sehen, die mehr leisten konnten als das Rechenzentrum des luxemburgischen Geheimdienstes und eine bessere Auflösung als die Realität hatten. Wer brauchte so etwas? Oder war die Frage etwa wirklich: Wer brauchte ein Leben, wenn er so einen PC hatte?</p>
<p>Angst und Schrecken hatten mich. Dies war der ideale Ort für das Elfenmädchen, das mir einmal an einem hellen Tag in einer Schule über den Weg gelaufen ist und mein Leben für immer verändert hat. (Zum Schlechteren!)<br />
Wieso waren diese Leute alle so freakig? Wieso war es anscheinend soviel hundert mal toller, ein Trailer auf einer Leinwand zu sehen, während man drei Ellenbogen zwischen jede Rippe gepresst bekam, wenn man ihn auch gemütlich am PC ansehen konnte? Was war an diesen Spielen, die sich teilweise sehr gleichten, so super? Das Bild von dem Jungen, der sabberend auf die Spielepräsentation glotze, verfolgte mich.</p>
<p>Das einzige, was jetzt noch half, war die Flucht. Es war mir egal, wohin. Wegen mir hätte es auch nach Halle gehen können…</p>
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		<title>Angscht a Schrecken zu Marseille</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 20:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fënnef Wochen zu Marseille verbréngen, dat klengt op den éischten Bléck guer net emol esou schlecht, virun allem am Summer. Wéi jiddereen, den vun engem atlanteschen Klima geprägt ass, dreemt den Lëtzebuerger un sech oft genuch vun Summer, Sonn an Mier.


mp3 download Angscht a Schrecken zu Marseille 



Ech muss gestoen, dat ech do net ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fënnef Wochen zu Marseille verbréngen, dat klengt op den éischten Bléck guer net emol esou schlecht, virun allem am Summer. Wéi jiddereen, den vun engem atlanteschen Klima geprägt ass, dreemt den Lëtzebuerger un sech oft genuch vun Summer, Sonn an Mier.</p>
<p><a href="http://www.angschtaschrecken.lu/audio/angschtaschrecken70.mp3">Download audio file (angschtaschrecken70.mp3)</a><br />
<a href="http://www.angschtaschrecken.lu/audio/angschtaschrecken70.mp3">mp3 download Angscht a Schrecken zu Marseille </a></p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<p>Ech muss gestoen, dat ech do net onbedéngt eng Ausnam sinn, awer och vilaischt just, well ech léiwer Schweessen wéi fréieren. Obwuel ech mech iwwert déi zwou Saachen ëmmer gären beschwéieren.</p>
<p>Ech hu den Nuetszuch an de sonnegen Süden geholl an sinn also irgendwann fuerchtbar fréi moies an enger vun deenen gréissten Stiedt vun Frankräich ukomm. Wann een fir fënnef Woch fiert, peckt en och ëmmer esou vill wéi méiglech an, och wann een ganz genee weess, dat een heiansdo wäschen wäert mussen. Esou hat ech also gefillten 45 Kilogramm Gepäck, an hu verweifelt no irgendengem Schëld fir den Notransport gesicht. Esou eppes gëtt et ob der Marseiller Gare awer net. Ech hu schon missten hoffen, dat den Wee an den Metro den richtegen wier, soss hätt ech ni en Kaart mat dem Verkéihersnetz drop fonnt.</p>
<p>Angscht a Schrecken waren also och an der Provence präsent. An ech hat gemengt, ech hätt lo 5 Wochen quasi Vakanz, moies, wann et nach relativ kill ass, e bëssi schaffen an fir de Recht d’ Liewen an d’Sonn geneissen? Wait gefeelt, allem Unschain no.</p>
<p>Ech sollt am Studentenwunnheem um Campus “Luminy” wunnen. Den wier anscheinend direkt beim Mier, hat ech gezielt kritt. Vir deen Deel net ze spannend ze maachen: Wann een “et muss en virdeischt 30 bis 40 Minutten duerch en Naturschutzgebidd mat gutt 100 Meter Héichtenënnerscheed bis zum Mier lafen” no beim Mier läit, dann läit de Campus no beim Mier.<br />
Den Bus, een vun deenen éischten den Sonndes moies gefuer ass, war zimlech voll mat Leit, déi offensichtlech net just eréischt opgestanen waren mee éischter lo schlofen goen wollten. Een Trupp Vollerten ass mat mir bis bei de Campus gefuer, wou ech meng gigantesch Valise een Hiwwel erop gezunn hunn an de Schlëssel fir mäin Zëmmer krut.</p>
<p>Dat huet sech dunn als een Kabuff vun ongeféiher 3 op 1,5 Meter eraus gestallt. Ech weess, dat et an Japan vill Leit ged, déi hiert ganzt Liewen laang ënner esou Konditiounen verbréngen. Mee éischtens ass Marseille net Tokio an japanesch Kabuffaparementer hunn trotz dem meeschtens een eegenen Buedzëmmer an Kacheck, wat bei mir gefeelt huet. Dës Reim waren gedeelt an hunn och esou ausgesin, wéi wann 20 Studenten vun engem Stack se ëmmer géifen benotzen. An se dann verloossen. Esou wéi se grad waren.</p>
<p>Als Gonzojournalist muss een sech mat esou Saachen och heiansdo zefridden ginn. Et kann een net ëmmer erwaarden, dat irgendeen Idiot d’Spesen fir en 5-Stären-Hotel ouni nozedenken bezillt. An wann een eben just eng gewess Zomm fir 5 Wochen zu Marseille ze hausen an ze liewen kritt, muss en kucken, fir mat der eenz ze ginn. Et gëtt jo schliisslech schlëmmer Saachen.</p>
<p>Den éischten Daach hunn ech geschlof an probéiert, een fräien an oppenen Hotspot ze fannen, wat zu Marseille eng kleng Onméiglechkeet duerstellt. Herno sollt ech eraus fannen, dat et um Campus eng Hütt ged, an der e puer Geeks dran sëtzen, déi den ganzen Daach World of Warcraft spillen an sech nirewenbai och nach dorëms këmmeren, dat de Recht vun de Studenten hir Emails checken an mat hirer Famill chatten oder skypen kennen. Relativ komesch Gesellen, mee am groussen an ganzen awer dann dach harmlos. Obwuel ech se net an der Sonn, wäit wech vun engem Computer wéilt gesinn. Dat wier wahrscheinlech een zimlecht ellent Bild. Computerlos Geeks sinn wéi Junkies op Turkey. Just ongeféier draimol esou schlëmm, well se meeschtens nach eng ganz Rëtsch onverbrauchter Energie an sech droen, déi se an hirer Rage all op een mol kennen lass ginn.<br />
Wat géif passéieren, wann d’Internetverbindung géif ausfaalen? Wat géif den Trupp vun heichgradeg süchtegen Geeks op een mol ouni Connectioun géif do sëtzen? Géifen si probéieren hiert Spill an déi real Welt ze bréngen an wahlos iergendwellech onschëlleg Gonzojournalisten ungraifen, déi grad hir Mailen gecheckt hunn?</p>
<p>Dat erënnert mech un eng Persoun, där ech eng Kéier an enger Schoul begéint sinn. Et war en ganz normalen Daach, relativ sonneg. An do ass op een mol en Medschen an voller Elfen-Montur laanscht getrëppelt. Liederen Broschtschutz, Emhang, stilecht Stiwwelen, en Haar vun enger Kou fir draus ze drénken, asw. Mir ass de Mond op stoe bliwwen an meng zwee al Bekannten Angscht a Schrecken sinn dran gesprongen. Vilaischt war et jo och WIRKLECH eng Elf gewiescht an net nëmmen enkt méi oder manner harmlos Verréckt, wat Spaass drun hat, sech ze verkleeden?</p>
<p>Wéi ech de Leit gezielt hu, ech géif 5 Wochen op Marseille goen, krut ech bal ëmmer ze héieren, dat dat eng Gangsterstaadt wier an ech op passen misst, soss kritt ech alles wat ech bei mir hätt geklaut.<br />
Mir war scho kloer gewiescht, dat Marseille net Lëtzebuerg ass, mee et ass eben och net Chicago. Op passen ass also OK, mee ëmmer an éiweg Angscht hunn, dat ass net menges. Ech hu schon ze vill Angscht a Schrecken erliewt, fir un Paranoia ze gleewen.</p>
<p>Mee schon den drëtten Daach vun mengem Obenthalt sollt ech gesinn, dat et eben net ëmmer esou einfach ass. Ech si, ganz menger Missioun entspriechend, duerch een Gebitt gefuer, wou ausser den “Voitures de Service” keen däerf fueren, krut hei an do e puer Erklärungen geliwwert an hunn den herrlechen Ausbleck op Marseille an op d’Mier genoss.<br />
Abemol hunn mir en Motorad an en Auto virun eis gesinn.</p>
<p>Déi haten natierlech näischt an dem Gebitt ze sichen, dofir huet mäin Chauffer Gas ginn. Stepps ass duerch d’Luucht geflunn an den Auto virun eis huet Vollgas ginn, d’Motorad war schnell fort.<br />
Bei der nächster Kéier huet den Chauffer vun dem schwaarzen Auto den Kropp gezun, ass aus dem Auto gesprongen an fortgelaaf.<br />
Angscht a Schrecken haten mech. Dat war also offensichtlech en geklauten Auto. Dat war och zimlech offensichtlech den gewiescht, den en geklaut hat. Wat géif lo passéieren? Géif hien mat sengem Motorradfrend zeréckkommen an eis an eng Schéisserei verwéckelen? Géif den Auto aus engem mysteriéisen Grond explodéieren? Hat de Rastamann eppes héimadder ze dinn an d’Male war voller heichgeféierlecher psychoaktiv Drogen?</p>
<p>Mir hunn d’Police geruff. Déi ass iwwer eng Stonn laang net kommen. Wéi mir nogefroot hunn, hunn se eis gesot, momentan wieren zwou Schéissereien zu Marseille an dowéinst kéinten si momentan net kommen. Mir sollen einfach alles esou loossen, wéi et wier.</p>
<p>Owes hunn ech am Metro gesinn, dat do alles vun Polizisten an esouguer vun der Arméi bewaacht war, déi mat hiren Maschinnegewierer do stoungen an op gepasst hunn, dat keen ouni gültegen Ticket an de Metro géif klammen, oder esou.</p>
<p>Angscht a Schrecken haten mech. Hei war ech, 5 Wochen zu Marseille, iergendwou an der Provence beim Mier, zwëschen geféierlechen Autosklauerten, Drogenverreckten am Bus, computersüchtegen Geeks an ëmmer ënnert der béiser provenzalecher Sonn, déi net nëmmen eng ganz speziell Vegetatioun hervirbruecht huet, mee och nach d’ Tendenz huet, ouni Gnod op een ze schengen an ganz normal Beweegungen wéi Ootmen zu enger ustrengender Saach ze maachen, déi engem den Doudschwees aus goen loossen.<br />
Wat géif mir alles passéieren? Géif ech iwerfall ginn? Géif ech vun der Organmafia ausgeweidet ginn? Wat géif passéieren, wann de Rastamann spatz kritt, dat ech dobäi war, wou säin Lieferant säin Auto verluer huet? An virun allem: Ween war dat Elfen-Meedchen?</p>
<p>Dat eenzegt, wat elo nach bliwwen ass, war d’Flucht. Un d’Mier, zum Beispill…</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.angschtaschrecken.lu/?flattrss_redirect&amp;id=157&amp;md5=0e34f3044f1816f79584e092e98ebce7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.angschtaschrecken.lu/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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